Endlich wieder durchschlafen

(Ernährung und Gesundheit)

Wertvolle Tipps für eine ungestörte Nachtruhe

Es gibt sehr viele Faktoren, die buchstäblich den Schlaf rauben. Leider treten Schlafstörungen gerne dann auf, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann: Steht eine wichtige Prüfung oder ein Bewerbungsgespräch bevor, will der notwendige Schlaf oft nicht eintreten. Kein Wunder, denn wer beruflichen oder privaten Stress hat, bei dem ist es oft auch nicht gut um die nächtliche Ruhe bestellt.

Einfache Regeln helfen

Bei gelegentlichen Schlafstörungen gibt es wirksame Methoden, die das Einschlafen erleichtern. Dazu gehören regelmäßige Zeiten beim Zubettgehen und Aufstehen. Ausreichend Bewegung und nicht zu schweres Essen sind gute Voraussetzungen, um ausreichend Schlaf zu finden. „Liegt man immer wieder wach und zählt erfolglos Schäfchen, ist es sinnvoller, aufzustehen”, rät Dr. Achim Kaul, niedergelassener Apotheker und Gründer der Internetapotheke VersandApo.de. Mit einer leichten Lektüre oder entspannender Musik stellt sich so meist die Müdigkeit ein.

Die Schlafstörungen gehen oft mit belastenden Situationen einher. Einschneidende Veränderungen wie Krankheit in der Familie, drohender Verlust der Arbeitsstelle oder der Auszug der erwachsen gewordenen Kinder führen zu grüblerischen Gedanken. Oft fällt das Loslassen schwer.

Hilfe durch Schlafmittel nur bedingt sinnvoll

Manche Menschen greifen zu Beruhigungs- oder Schlaftabletten als „Rettungsanker”, um endlich wieder Schlaf zu finden. Unkontrolliert genommen schaden sie jedoch mehr, als dass sie helfen. Wer sie regelmäßig und ohne ärztliche Kontrolle einnimmt, riskiert Abhängigkeit und muss mit weiteren Beschwerden rechnen. Obwohl Schlafmittel nicht die Ursachen beseitigen, kann ihr kurzfristiger Einsatz in Kombination mit anderen Maßnahmen durchaus sinnvoll sein. Der Druck durch Gedanken wie „Hoffentlich kann ich diese Nacht schlafen!” lässt nach, wenn das Vertrauen in das Mittel besteht. Bei erheblichem Leidensdruck und einer kurzen Einnahmedauer kann der Betroffene also durchaus davon profitieren. Die Einnahme sollte aber mit dem Arzt oder Apotheker abgestimmt werden, vor allem, wenn Grunderkrankungen vorliegen.

Bei Dauerschlafproblemen Ursachen klären

Dauern die Schlafprobleme länger als ein bis zwei Wochen an und treten sie zudem ohne erkennbaren äußeren Anlass auf, ist der Besuch beim Arzt ratsam – es können ernsthafte Krankheiten dahinterstecken. Oft treten in diesem Fall weitere Symptome auf, die die nächtliche Ruhe stören und sich auch tagsüber bemerkbar machen. Ohrgeräusche und immer wiederkehrende Kopfschmerzen gehören zu den typischen Symptomen. Das Gefühl, dauernd müde oder nur eingeschränkt leistungsfähig zu sein, kann genauso zu den Alarmzeichen gehören wie spontane Schweißausbrüche oder häufiges nächtliches Wasserlassen.

Oft stehen hinter diesen Beschwerden organische Ursachen, hormonelle Veränderungen und depressive Verstimmungen. Auch vorübergehende Atemstillstände in der Nacht, bekannt als Schlafapnoe-Syndrom, führen zur Unterbrechung der Schlafphase. Besteht dieser Verdacht, kann die Kontrolle in einem Schlaflabor Aufschluss geben. Sehr unangenehm sind außerdem unruhige, kribbelnde Beine, die in den nächtlichen Entspannungsphasen auftreten. Sie werden medizinisch als Restless Legs bezeichnet. Regelmäßige Gymnastik und Bewegung sind ein gutes Gegenmittel, diese Erkrankung einfach und effizient zu behandeln.

Artikel von: www.artikel4free.com

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