Der Wandel der Büromöbel ab den 1960er Jahren

(Arbeitsplatz-Organisation und -gestaltung)

Spätestens seit der Industrialisierung, die in der Mitte des 18. Jahrhunderts zunächst in England einsetzte und dann über den Ärmelkanal „schwappte”, wurden auch die Büros der Unternehmen moderner. War es anfangs insbesondere in England der Chippendale-Stil, der die Büroräume im Bezug auf die Büromöbel für lange Zeit beherrschte, so kam in der Zeit des 1. Weltkrieges ein eher einfacher Stil auf. Dies war im Übrigen auch die Zeit, in der vermehrt Frauen insbesondere in die Büroberufe vordrangen (eine Folge des 1. Weltkrieges hauptsächlich, weil sie in der Zeit, in der die Männer an der Front waren „die Stellung halten” mussten).

Weder aber in den 1920er Jahren, noch in den 1930er Jahren und auch nicht in den kommenden zwei Jahrzehnten ergaben sich im Bezug auf die Büromöbel wesentliche Änderungen. Erst in den 1960er Jahren, als die Zahl der Computerarbeitplätze allmählich zunahm, und erst recht in den 1970er Jahren, noch mehr in den 1980er Jahre und erst recht in en 1990er Jahren, erlebte der Büromöbelmarkt einen neuen Schub. Es wurde nämlich erforderlich die Arbeitsplätze so zu gestalten, dass die Arbeitnehmer im Büro so bequem wie möglich vor dem Computer sitzen konnten, den sie mehr oder weniger häufig am Tag – oftmals über Stunden hinweg, wenn nicht gar über die gesamte Dauer der Arbeitszeit – bedienen mussten. Heute gibt es in deutschen Büros kaum mehr noch Arbeitsplätze, die ohne Computer auskommen. Sogar Hausmeister haben heute in der Regel einen Computer, über den sie einen Teil ihrer Arbeiten steuern können, wie zum Beispiel die Heizungsanlage.

Außer dem Schreibtisch gibt es in einem Büro aber auch noch andere wichtige Dinge, wie zum Beispiel das Regal, in dem alle wichtigen Ordner ihren Platz finden.

Artikel von: www.artikel4free.com

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